Kreisausschuss: Finanzielle Mittel für Ausbau des Rufbusses in Vorpommern-Greifswald
Der Kreisausschuss hat auf seiner heutigen Sitzung (24.06.2025) die Beschlussvorlage der Kreisverwaltung (69/2025) zur Genehmigung der Auszahlung von Zuwendungen für den Aufbau und Betrieb des Rufbussystems einstimmig angenommen.
Der Landrat hatte die Auszahlung vorher bereits in einer Eilentscheidung genehmigt. Damit werden insgesamt rund 3,3 Millionen Euro an Mitteln des Landes, die über die VMV (Verkehrsgesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern) für den weiteren Ausbau des Rufbussystems bereitgestellt werden, ausgezahlt.
„Mit den bereitgestellten Mitteln, wird das Rufbussystem in Vorpommern-Greifswald finanziell auf solide Beine gestellt. Das Geld kann von den Verkehrsgesellschaften sinnvoll investiert werden und dient der Stärkung des Rufbussystems im Landkreis. Insbesondere die VVG steht hinsichtlich der Vorbereitung des Rufbusstarts auf der Insel Usedom zum 1. Januar 2026 vor großen Herausforderungen. Die Mittel werden hier gut investiert sein“, zeigte sich Landrat Michael Sack überzeugt.
Die Fördermittel sind notwendig, um den Erfolg des Rufbus-Systems in Vorpommern-Greifswald sicherzustellen und betriebliche Engpässe zu verhindern. Empfänger der Mittel sind die kreiseigene Verkehrsgesellschaft (VVG) mit Sitz in Torgelow, die den etablierten Rufbus ILSE in Teilen des Kreisgebietes erfolgreich betreibt sowie der Verkehrsbetrieb Greifswald, der in der Hanse- und Universitätsstadt den Rufbus „Friedrich“ erfolgreich etabliert hat.
„Ein großer Dank gilt dem Land für die Bereitstellung der Mittel. Ebenso freut es mich, dass der Kreisausschuss so klar zugestimmt hat. Dies zeigt, dass bei diesem wichtigen Thema alle Akteure parteiübergreifend an einem Strang ziehen“, so Landrat Sack abschließend.