Dr. Lutz Fischer in den Ruhestand verabschiedet
Der ärztliche Leiter Rettungsdienst des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Dr. med. Lutz Fischer, ist heute (30.09.2025) in den Ruhestand verabschiedet worden.
Landrat Michael Sack und der Eigenbetriebsleiter Prof. Dr. Timm Laslo, überreichten Fischer die Ruhestandsurkunde und würdigten seine langjährige Arbeit für den Landkreis.
„Mit Lutz Fischer verabschieden wir heute einen über die medizinischen Institutionen hinweg geschätzten Mitarbeiter in den Ruhestand“, so Landrat Michael Sack „Er hat mit seinem Engagement maßgeblich mit dazu beigetragen, dass der Rettungsdienst in unserem Landkreis heute so gut dasteht.“
Prof. Dr. Timm Laslo ergänzt: „Lutz Fischer hat maßgeblich daran mitgewirkt, dass innovative Projekte wie der Telenotarzt oder das Projekt Landrettung initiiert und umgesetzt werden konnten. Diese sind mittlerweile deutschlandweit geachtet und der Beweis, dass der Rettungsdienst im Landkreis zukunftsfähig aufgestellt ist.
Fischer war seit 1995 Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, zunächst für die Hansestadt Greifswald, im weiteren Verlauf auch für den Landkreis Ostvorpommern und nach der Kreisgebietsreform 2011 für den Rettungsdienstbereich Vorpommern-Greifswald verantwortlich.
Nachfolger von Fischer als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst wird Berthold Henkel. Der 43-jährige gebürtige Essener ist Facharzt für Anästhesiologie und studierte Medizin an den Universitäten Hannover und Greifswald. Henkel verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Notarzt im bodengebundenen Rettungsdienst, in der Luftrettung sowie im Telenotarztdienst. Zudem ist Henkel bereits seit dem Jahr 2022 als Stellvertreter des bisherigen Leiters Rettungsdienst tätig.
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst des Landkreises legt fest, nach welchen medizinischen Standards die Rettungsteams arbeiten, und achtet darauf, dass diese überall im Landkreis einheitlich umgesetzt werden. Außerdem kümmert er sich darum, dass die Mitarbeitenden im Rettungsdienst regelmäßig geschult werden und im Einsatz jederzeit nach neuesten Erkenntnissen handeln können. Gemeinsam mit der Integrierten Leitstelle für die er ebenfalls medizinisch verantwortlich ist, den Kliniken im Landkreis sowie der Leitung des Eigenbetrieb Rettungsdienst sorgt er so für eine enge Abstimmung und eine reibungslose Zusammenarbeit – damit Hilfe schnell, zuverlässig und auf hohem medizinischem Niveau bei den Patientinnen und Patienten ankommt.