Auswertung des Jagdjahres 2024/2025 zeigt Entwicklungen und Daten zum Thema Jagd
Mit dem Ende des Jagdjahres 2024/2025 (01.04.2024–31.03.2025) hat die Untere Jagdbehörde des Landkreises Vorpommern-Greifswald eine Auswertung vorgenommen.
Im Landkreis waren insgesamt 2.051 Jägerinnen und Jäger mit Hauptwohnsitz registriert – 57 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Jagdscheininhaber/-innen steigt seit Jahren kontinuierlich. Der Frauenanteil liegt in diesem Jahr bei 11,5%, was einen neuen Höchststand darstellt. Vor zehn Jahren lag dieser noch bei rund 5 %.
Im Rahmen von 13 Jägerprüfungen traten 255 Personen zur Prüfung an, von denen 211 erfolgreich bestanden. Auch hier ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr zu erkennen. Darüber hinaus wurden 298 Jagdscheine an ausländische Gäste ausgestellt. Dänische Jagdgäste machen hierbei einen Anteil von 84% aus. Dies belegt die hohe Revierqualität im Landkreis.
Die Flächenausdehnung und Größe des Landkreises Vorpommern-Greifswald wird auch in der Anzahl der Jagdbezirke deutlich. In insgesamt 725 Jagdbezirken wird die Jagd auf einer Fläche von über knapp 345.000 Hektar ausgeübt. Die Hauptwildarten sind Rot-, Dam-, Reh- und Schwarzwild:
Angaben zur Strecke:
- Rotwild: knapp 1.600 Tiere (Rückgang gegenüber über 2.000 im Vorjahr)
- Damwild: rund 1.200 Tiere (leicht unter Vorjahresniveau)
- Rehwild: ca. 5.600 Tiere (unter dem Vorjahreswert von über 7.000)
- Schwarzwild: über 7.200 Tiere (nach 10.200 im Vorjahr und 6.900 im Jahr davor)
Beim Raubwild lag der zahlenmäßige Fokus auf Fuchs, Marderhund und Waschbär:
- Waschbär: über 2.500 Tiere (neuer Höchstwert)
- Fuchs: über 3.000 Tiere (auf Vorjahresniveau)
- Marderhund: knapp 1.400 Tiere (rund 400 mehr als im Vorjahr)
Beim Federwild wurden vor allem Stockenten (700 Tiere), Graugänse (ca. 250) und Nebel- und Rabenkrähen (ca. 300) erlegt – ebenfalls mit höheren Strecken als im Vorjahr.
Aus Sicht der unteren Jagdbehörde entsprechen die Zahlen dem allgemeinen Trend innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns.