»Cooking into the future«: Grenzüberschreitendes Lernen in der Gastronomie
Im Rahmen des deutsch-polnischen Projektes „Cooking into the future“ fand von Dienstag (24.02.2026) bis Donnerstag (26.02.2026) ein Austauschtreffen von Lehrerinnen und Lehrern aus Deutschland und Polen statt.
Ziel der Veranstaltung war die Vernetzung zwischen den Lehrkräften und die gemeinsame Entwicklung eines grenzüberschreitenden Lehrplans für Berufsschülerinnen und -schüler im Bereich Gastronomie.
Neben einem abwechslungsreichen kulturellen Programm und der Besichtigung der Schulstandorte auf deutscher Seite konnten auch Einblicke in die Unterrichtsmethoden bei den regionalen beruflichen Bildungszentren im Landkreis gegeben werden. Regionale Küche und traditionelles Handwerk durften ebenfalls nicht fehlen. Gemeinsam setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Sauerteig an, aus welchem Sie ihr eigenes Brot backen konnten.
„Die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Bereich der Berufsbildung ist von großer Bedeutung, um die berufliche Ausbildung auf beiden Seiten der Grenze zukunftsfähig zu gestalten“, betont Landrat Michael Sack. „Durch den gemeinsamen Austausch und die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Lehrplans im Bereich Gastronomie schaffen wir praxisorientierte Lernkonzepte, die nicht nur den regionalen Bezug stärken, sondern auch den Austausch von Wissen und Erfahrungen fördern.“
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald investiert mit diesem Vorhaben in eine zukunftsorientierte und attraktive Berufsausbildung an den Regionalen Beruflichen Bildungszentren (RBB). Gemeinsam mit dem polnischen Landkreis Wałcz als federführendem Projektpartner arbeiten das RBB Greifswald, das RBB Wolgast-Torgelow sowie zwei Berufsschulen aus Wałcz an innovativen Lernkonzepten im Bereich Gastronomie. Im Fokus des Gesamtprojektes stehen neben der Entwicklung eines Lernplans auch die Entwicklung praxisnaher Lern- und betrieblicher Handlungssituationen mit Bezug zur regionalen Küche. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von knapp 1,3 Millionen Euro und wird zu 80% aus den Mitteln des INTERREG VI A-Programms kofinanziert. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre.