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Tag des Notrufes: Notrufnummer 112 rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr erreichbar

Helfer absolvieren Tausende Einsätze – Hubschrauber seit Jahren mit dabei

In der Leitstelle © Anke Radlof / LK V-G
In der Leitstelle © Anke Radlof / LK V-G

Der 11. Februar ist "Tag des Notrufes" und steht damit ganz im Zeichen der Notrufnummer 112. Das Datum des Aktionstags geht zurück auf die Notrufnummer 112: hierbei steht der 11. Tag des Februars für die "11" und der Februar als zweiter Monat im Jahr für die "2". Mit dem Tag soll die lebensrettende Rufnummer noch bekannter gemacht werden.

Der Euronotruf ist EU-weit kostenlos. Unter dieser Rufnummer ist immer eine Leitstelle zu erreichen, die je nach Notfall die zuständigen Organisationen Rettungsdienst oder Feuerwehr alarmiert. Die Einführung der 112-Nummer wurde auf Vorschlag der Europäischen Kommission 1991 vom EU-Ministerrat beschlossen, und seitdem vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat in zwei weiteren Gesetzgebungsverfahren konsolidiert.

Bei einem Mobiltelefon ist der Euronotruf fast immer ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe des PIN-Codes oder Aufhebung der Tastensperre wählbar. Wegen hohen Notrufmissbrauchs muss in einigen GSM-Netzen eine SIM-Karte eingelegt sein. Auch in Deutschland ist das Herstellen von Notrufverbindungen ohne betriebsbereite SIM-Karte seit dem 1. Juli 2009 nicht mehr möglich.

Diese Nummer ist rund um die Uhr sowie 365 Tage im Jahr erreichbar. Für die Integrierte Leitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald und den Rettungsdienst bedeutet dies Arbeit in Schichten. Im Falle der Leitstelle arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zwei Schichten zu je zwölf Stunden. Dabei weisen die Disponenten in der Leitstelle die Helfer zu Lande, zu Wasser und in der Luft dergestalt ein, dass den Patienten so schnell wie möglich und unter Einsatz des effizientesten Rettungsmittels geholfen werden kann. Mittlerweile werden nicht mehr die "W"-Fragen abgefragt, sondern es kommt eine sogenannte strukturierte Abfrage zum Einsatz, mit deren Hilfe alle notwendigen Informationen vom Anrufer gewonnen werden können.

Fünf neue Rettungswagen für den Landkreis Vorpommern-Greifswald © LK V-G
Fünf neue Rettungswagen für den Landkreis Vorpommern-Greifswald © LK V-G

»Von den jährlich rund 60.000 durch die Leitstelle disponierten Einsätzen des öffentlichen Rettungsdienstes sowie der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes entfallen 17.000 allein auf die Monate Juni bis September, also die Urlaubssaison«, sagte der Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst Dr. Timm Laslo. Die überwiegende Anzahl, nämlich rund 16.000 Einsätze, so Laslo, finde davon im Rettungsdienst statt.

Neben Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungstransportwagen sowie den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr bildet der Rettungshubschrauber ein wichtiges Standbein des Rettungsdienstes. »Bei uns kommen – insbesondere für die Rettung lebensbedrohlich erkrankter oder verunfallter Personen – seit Jahren Rettungshubschrauber mit großem Erfolg zum Einsatz«, sagte Landrat Michael Sack. Dies erfolge standardgemäß nach den Vorgaben des Landes Mecklenburg-Vorpommern und denen des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst des Landkreises. Die Disponenten sorgten dafür, dass der Rettungshubschrauber den bodengebundenen Rettungsdienst effizient ergänzt. »Unser Ziel ist es in jedem Falle, die Zeit vom Eingang der Notfallmeldung bis zum Eintreffen des Patienten in einem geeigneten Krankenhaus, dem Krankheitsbild entsprechend, möglichst gering zu halten«, betonte Sack.

Für die Versorgung der Patienten werden im Landkreis derzeit 21 Rettungswachen und elf Notarztstandorte vorgehalten. Darüber hinaus kann die Integrierte Leitstelle unter anderem einen Telenotarzt, Einsatzkräfte der Wasserrettung und – insbesondere bei Herzkreislaufstillständen – zusätzlich geschulte Ersthelfer (LandRetter) alarmieren. Über die Notrufnummer 112 bekommen Ersthelfer auch gezielt Unterstützung in Form von konkreten Anweisungen für die Wiederbelebung.

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