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Stürmischer Jahresbeginn: App NINA warnt in Gefahrensituationen

Das Jahr 2019 begann auch für den Landkreis Vorpommern-Greifswald stürmisch und mit hohen Wasserpegelständen entlang der Ostseeküste. Am Mittwochmorgen musste die Hochwasseralarmstufe 2 ausgerufen werden.

Das Sperrwerk in Greifswald wurde geschlossen, Deiche entlang der Ostseeküste sind kontrolliert worden, vielerorts waren ganze Strandabschnitte vollständig überflutet. Gleichzeitig startete der Landkreis mit einer Premiere. Über die

Dirk Scheer, Dezernent für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Sicherheit und Anja Krüger-Lehmann vom Bereich Brand- und Katastrophenschutz präsentieren die neue App NINA.
Dirk Scheer, Dezernent für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Sicherheit und Anja Krüger-Lehmann vom Bereich Brand- und Katastrophenschutz präsentieren die neue App NINA.

App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kurz NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald erstmals die Bevölkerung über eine Gefahrensituation informiert. „Damit können wir jetzt unsere Bürgerinnen und Bürger genauso wie unsere Touristen jederzeit aktuell auf dem Laufenden halten“, betont Dirk Scheer, Dezernent für Soziales, Jugend, Gesundheit, Sicherheit und Ordnung.
Die Integrierte Leitstelle kann über ein bundesweites Warnsystem die Bevölkerung auch über lokale Rundfunk- und Medienanstalten informieren und warnen.

„NINA informiert in Echtzeit über Gefahrenlagen und gibt den Usern zudem Verhaltenstipps“, erklärt Anja Krüger-Lehmann vom Ordnungsamt, Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz. „Im aktuellen Fall wurde den Nutzern geraten,

Kreisfunkwart Thorsten Empacher verdeutlicht die Hochwasserlage im Landkreis
Kreisfunkwart Thorsten Empacher verdeutlicht die Hochwasserlage im Landkreis

nicht unbedingt ins Freie zu gehen und ihre Autos nicht in überschwemmungsgefährdeten Gebieten, wie beispielsweise Greifswald-Wieck abzustellen.“

Die App ist kostenfrei und kann ganz einfach auf ein Smartphone geladen werden.

Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt, der Wind hat deutlich nachgelassen und das Wasser geht allmählich zurück. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel für die Sicherheit im Landkreis unternommen“, so Dezernent Dirk Scheer und verweist dabei auf die eigene Analyse von Risikogebieten und die dafür entwickelten Maßnahmepläne, auf die die moderne Ausstattung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gützkow und im Eigenbetrieb Rettungsdienst in Greifswald und auf die verbesserten Strukturen innerhalb der Verwaltung. „Wir haben die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren mehrfach auch Landkreis-übergreifend erfolgreich trainiert und das zahlt sich jetzt aus“, so Scheer. Er lobte damit die gute Zusammenarbeit der entsprechenden Ämter während der aktuellen Hochwasserlage.