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18.11.2021

Landkreis kann Meldeverzug dank Genehmigung zu vereinfachter Methode durch das LAGuS morgen abbauen

Hohe Dynamik des Infektionsgeschehens erfordert schnelleres Verfahren

Die Kontaktnachverfolgung des Landkreises Vorpommern-Greifswald hat vom Landesgesundheitsamt (LAGuS) die Genehmigung erhalten, nach einer vereinfachten Methode die Fälle von Menschen zu melden, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde.

Corona Welt Miroslava Chrienova by Pixabay
Corona Welt
Miroslava Chrienova by Pixabay


"Mit diesem neuen Verfahren wird unsere Kontaktnachverfolgung morgen sämtliche Meldeverzüge aufholen können. Damit ist auch die geringfügige Abweichung bei der Berechnung des Inzidenzwertes beseitigt", sagte Kreissprecher Achim Froitzheim.
Pro Tag, so der Sprecher, würden gegenwärtig rund 200 neue Fälle an die Kontaktnachverfolgung zur weiteren Bearbeitung gemeldet.

Das LAGuS hatte den alternativen Verfahrensvorschlag zum Meldeprozedere erarbeitet, der vom Kreis sofort umgesetzt wurde. Die Kontaktaufnahme mit dem positiv getesteten Menschen kann damit auf einen Anruf beschränkt werden. So lassen sich die Positivbefunde erheblich schneller abarbeiten.
Die Anrufdauer reduziert sich durch den neuen Ablauf erheblich. Bislang mussten die erforderlichen Informationen wesentlich umfassender gemeldet werden, weshalb jede Abfrage zuletzt in einen Erst- und einen Zweitanruf gesplittet wurde.

Das LAGuS hat sich nun mit der Übermittlung der Mindestangaben einverstanden erklärt, um die Gesundheitsämter zu entlasten und einen Meldeverzug zukünftig zu vermeiden. Umfassende Informationen für Positive und Kontaktpersonen stellt der Kreis weiterhin auf seiner Corona-Spezialseite zur Verfügung.
https://corona.kreis-vg.de/Corona-positiv-und-Kontaktpersonen/ Hier findet sich auch eine Übersicht zum Kontaktpersonenmanagement des Landkreises, also ein Leitfaden zum Umgang mit positiv getesteten Menschen und ihren Kontaktpersonen.