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Landkreis denkt nicht an Anschluss Greifswalder Kleingärten an Abfallentsorgung

Hasselmann: funktionierende Abläufe muss man nicht ändern

Saisonende im Schrebergarten © berggeist007 / PIXELIO
Saisonende im Schrebergarten © berggeist007 / PIXELIO

Die Kreisverwaltung beabsichtigt mitnichten, die Greifswalder Kleingärten an die Abfallentsorgung anzuschließen und die Kleingärtner zwangsweise mit Mülltonnen auszustatten. Dies hat der zuständige Dezernent und Vize-Landrat Jörg Hasselmann klargestellt.

»Über die flächendeckend vorgehaltenen Wertstoffhöfe sind die Kleingärten bereits an das System unserer Abfallentsorgung angeschlossen. Grünabfälle können so bis zu einer Menge von einem Kubikmeter pro Tag kostenlos entsorgt werden. Speise- und andere Abfälle nehmen die Kleingärtner mit nach Hause, ich denke das reicht so völlig aus«, sagte Hasselmann.

Er könne sich beim besten Willen nicht vorstellen, was eine Ausstattung jeder Parzelle mit eigener Mülltonne bringen solle und wie die Entsorgungslogistik funktionieren könne.

»Aufgrund der Unzweckmäßigkeit und Unwirtschaftlichkeit eines solchen Vorgehens, haben wir dies auch nie in Erwägung gezogen. Das wäre ebenso wie die Einführung einer Biotonne in einer überwiegend ländlich geprägten Region mit vielen Gärten und Komposthaufen absolut widersinnig«, betonte der Vize-Landrat.

Er wisse nicht, wie das Gerücht, die Kreisverwaltung wolle die Spartenfreunden zwangsweise mit Abfallgefäßen ausstatten, in die Welt gelangt sei.

»Es wird keine Mülltonnen in den Kleingärten geben und die Kleingärtner machen uns in Sachen Abfall auch keine Probleme. Funktionierende Abläufe muss man nicht ändern, machte Hasselmann seine Position deutlich.

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