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28.07.2020

Landkreis bittet Kitas und Schulen um Abgleich der Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten

Hinterlegte Informationen dienen schneller Erreichbarkeit bei Corona-Infektion

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat die Träger von Kitas und Schulen dringend ersucht, zum Ferienende die Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten abzugleichen und auf den neuesten Stand zu bringen.

Kreislogo.png (freigestellt)
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Im Falle der Schulen geschieht dies zum Teil per Automatismus, wenn Fahrkarten für Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden oder Eltern ihren Anteil für Lehrmittel entrichten. In jedem Falle werden die Beschäftigten in den Schulsekretariaten gebeten, vor Schulbeginn die Adresslisten und insbesondere die Telefonnummern auf Aktualität zu prüfen. Diese Übersichten sind tagesaktuell vorzuhalten.

"Aktuelle Kontaktdaten dienen im Falle einer nachgewiesenen Infektion mit dem Corona-Virus einer effizienten Ermittlung von Kontaktpersonen. Die Kontaktnachverfolgungs-Teams haben nur ein paar Stunden, um die Infektionsketten wirksam zu durchbrechen. Dauert die Nachverfolgung zu lange, kann sich das Virus weiter ausbreiten. Je schneller die potentiell Infizierten erreicht und informiert werden, desto rascher kann durch das kreisliche Gesundheitsamt eine Kategorisierung und Eingrenzung aller relevanten Beteiligten vorgenommen werden", sagte Kreissprecher Achim Froitzheim.
Deshalb sei das Vorhandensein aktueller Telefonnummern der Eltern äußerst wichtig. Email-Adressen allein, so Froitzheim, reichten nicht – vor allem nicht, wenn die Teams am Wochenende tätig werden.

Das Gleiche gilt für die Kontaktdaten von Erziehungsberechtigten, deren Kinder eine Kita, einen Hort oder eine Tagespflegeperson besuchen. Auch hier sollten die Verantwortlichen in Ihrem eigenen Interesse darauf bedacht sein, Adressen und Telefonnummern in den kommenden Tagen auf den neuesten Stand zu bringen.

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