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Blick von der Seebrücke Heringsdorf in Richtung Streckelsberg
© Henry Beiermann / LK V-G 

Historisch-Technisches Museum

Die Heeresversuchsanstalt Peenemünde war zwischen 1936 und 1945 eines der modernsten Technologiezentren der Welt. Im Oktober 1942 gelang von hier aus der weltweit erste Start einer Rakete ins All. Die Forschung diente jedoch von Beginn an nur einem Ziel: Hochtechnologie sollte militärische Überlegenheit schaffen.

Nur durch den massiven Einsatz von Zwangsarbeitern, KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen war die Errichtung der Versuchsanstalten und die spätere Massenproduktion der Rakete, die Goebbels zynisch »Vergeltungswaffe 2« nannte, in so kurzer Zeit möglich. Bei der Produktion unter unmenschlichen Bedingungen und beim Beschuss belgischer, englischer und französischer Städte mit der »Wunderwaffe« verloren tausende Menschen ihr Leben.

Die Ambivalenz der Nutzung modernster Technologie wird in Peenemünde deutlich wie an kaum einem anderen Ort. Zusammen mit der historischen Entwicklung bildet sie den Schwerpunkt der Ausstellung des Historisch-Technischen Museums Peenemünde, die im Kraftwerk der ehemaligen Heeresversuchsanstalt - dem größten technischen Denkmal Mecklenburg-Vorpommerns - zu besichtigen ist. Darüber hinaus ist das Museum eine internationale Begegnungs- und Kulturstätte und erhielt für friedensfördernde Aktivitäten im Jahr 2002 das Nagelkreuz von Coventry.

Öffnungszeiten

April – September: 10.00 – 18.00 Uhr
   
Oktober – März: 10.00 – 16.00 Uhr
   
November – März: Montags geschlossen

kontakt

(In Navigationssystemen ggf. bitte als Ziel "Bahnhofstraße" eingeben)
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Telefon:  +49 (0)38371 505-0
Fax:  +49 (0)38371 505-111
E-Mail:  htm@peenemuende.de
Internet:  http://www.peenemuende.de/
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