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Haffküste
© Achim Froitzheim / LK V-G 

UniDorf Penkun: Studierende laden zur Zukunftskonferenz ein

Welchen Weg wird Penkun in Zukunft einschlagen? Was denken die Bürgerinnen und Bürger über ihre kleine Stadt? Welche Rolle spielen Schulen und Vereine? Welche Wünsche und Ideen haben Kinder, Jugendliche und Eltern für die Zukunft der Stadt?

Dies wollen Studierende der Hochschule Neubrandenburg im Rahmen einer UniDorf-Woche vom 9. bis zum 13. Juli herausfinden und veranstalten dazu am Donnerstag, 12. Juli, gemeinsam mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald die Zukunftskonferenz "Penkun 2030", zu der alle herzlich eingeladen sind, die Zeit und Lust haben mitzumachen.


029 Wappen Penkun

Einerseits gibt es in Penkun die bekannten Probleme, welche die öffentliche Berichterstattung über ländliche Städte und Dörfer leider allzu oft bestimmen: geographische Randlage, Rückgang der Schülerzahlen, hohe Schulden, kaum noch selbstbestimmte Handlungsspielräume.

Auf der anderen Seite die Chancen einer kleinen Stadt in einer interessanten Region: Intakte Bildungslandschaft und Zivilgesellschaft mit zwei Schulen und über 20 Vereinen, direkte Nachbarschaft zu Polen und Brandenburg, gute Erreichbarkeit der Metropolregionen Stettin und Berlin, eingebettet in einer wunderbaren Kleinseenlandschaft zwischen Oder- und Randowtal.

Ist es möglich eine gemeinsame Strategie für die Stadt zu entwickeln? Wie soll Penkun im Jahr 2030 aussehen und was muss dafür getan werden? Dazu wollen die Studierenden in der UniDorf-Woche und während der Zukunftskonferenz Impulse geben und setzten dabei vor allem auf die Sicht der Menschen, die in der Stadt leben.

Die Zukunftskonferenz findet am Donnerstag, 12. Juli
von 17 bis 21 Uhr in der Regionalen Schule Penkun statt.

In den Tagen zuvor werden die Studierenden in die Stadt eintauchen, mit Einwohnern Penkuns Interviews führen und ein besonderes Augenmerk auf Schülerinnen und Schüler der beiden Penkuner Schulen legen. Ein Workshop mit Kindern und Jugendlichen findet am Montag, 9. Juli, von 14 bis 18 Uhr im Gemeindehaus der Kirche Penkun statt.

Das UniDorf-Projekt wird von Prof. Peter Dehne geleitet und von insgesamt sieben Studierenden des Studienganges Naturschutz und Landnutzungsplanung selbst gestaltet. Das Ziel ist, gemeinsam zu lernen und dabei Ideen und Lösungsansätze für die Zukunft Penkuns zu kreieren. Die Ergebnisse des Projekts werden durch das lokale Bildungsmanagement des Landkreises Vorpommern-Greifswald zur Sicherung und Stärkung der Penkuner Bildungslandschaft eingesetzt.