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Haffküste
© Henry Beiermann / LK V-G 

Brände in Anklam und Jarmen sorgen für Großeinsätze von Wehren und Rettungsdienst

Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in Anklam und ein Zimmervollbrand im Sucht- und Therapiezentrum Jarmen haben am vergangenen Donnerstag (Christi Himmelfahrt) sowie in den darauf folgenden frühen Morgenstunden Großeinsätze für Feuerwehren und Rettungsdienst ausgelöst.

Während in Anklam zwei Feuerwehrleute leicht verletzt wurden, verstarb in Jarmen ein Mensch trotz umgehend eingeleiteter Reanimation.


Anklam

Der Einsatz in der Demminer Straße von Anklam begann um 14.09 Uhr (Alarmierung) und endete um 20.05 Uhr. Rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Anklam, Ducherow, Murchin, Sarnow, Pelsin und Wusseken waren im Einsatz.

Drei Rettungstransportwagen sicherten den Großeinsatz ab. Die Feuerwehrtechnische Zentrale in Gützkow unterstützte die Einsatzkräfte und führte zusätzliches Material wie Schläuche und Ersatzflaschen mit Atemluft nach. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, da Zwischenwände eingerissen werden mussten, um an versteckte Glutnester zu gelangen.

So zogen sich die Restlöscharbeiten noch über Stunden hin, nachdem das eigentliche Feuer bereits unter Kontrolle war. Die Aufräumarbeiten und der Rückbau der Schlauchleitungen in Anklam dauerten bis in die späten Abendstunden.

Jarmen

Wohnungsbrand

© ImmobilienNews / pixelio.de

Bereits um 04.41 Uhr erfolgte die Alarmierung zum nächsten Großeinsatz in Jarmen.

Im Sucht- und Therapiezentrum in der Friedensstraße befand sich im 1. Obergeschoss ein Zimmer im Vollbrand. Es galt 49 Personen zu evakuieren. Daher waren neben den freiwilligen Feuerwehren Jarmen, Völschow, Daberkow und Plötz umfangreiche Kräfte des Rettungsdienstes mit Leitendem Notarzt und Organisationsleitung am Einsatz beteiligt.

Obwohl Feuerwehr und Rettungsdienst sehr schnell an der Einsatzstelle waren und den Brand bereits um 05.17 Uhr gelöscht hatten, verstarb ein Mensch trotz umgehend erfolgter Reanimation. Es waren 50 Kräfte eingesetzt.

»Das war kein schöner Herrentag für die Kameraden unserer Feuerwehren und die Helfer des Rettungsdienstes«, sagte der zuständige Dezernent Dirk Scheer.

Scheer bedankte sich bei allen eingesetzten und diensthabenden Kräften der Wehren, der Rettungswachen, bei den Mitarbeitern der Leitstelle und der Feuerwehrtechnischen Zentrale für die geleistete Arbeit.