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Willkommensplakat
© Henry Beiermann / LK V-G 

Oft gestellte Fragen

Viele Internetseiten deutschlandweit informieren umfassend über die aktuelle Situation und über die rechtlichen Hintergründe der Lebenssituation von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Hier wurden einige Informations-Pakete für Sie zusammengestellt, die allgemeine und grundlegende Fragen beantworten.

Die am häufigsten gestellte Frage

Ich möchte persönlich helfen oder Kleider, Dinge des täglichen Bedarfs oder Geld spenden - wohin wende ich mich?

An wen wende ich mich, wenn ich Wohnraum zur Verfügung stellen möchte?

Antwort: Sie können sich mit Ihrem Angebot an Ihre zuständige Amtsverwaltung oder an Ihre Stadt wenden. Aber auch das Sozialamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald nimmt Ihr Angebot entgegen und prüft es so schnell wie möglich.

Kontakt: Ines Dierberg, Telefon: 03834 8760-1730, E-Mail: Ines.Dierberg@kreis-vg.de

Gibt es finanzielle oder andere Hilfen im Voraus?

Antwort: Es gibt keine Modernisierungs- oder Instandhaltungskosten. Es können Reaktivierungskosten für Maler- und Bodenbelagsarbeiten nach ortsüblichen Preisen beantragt werden, wenn der Wohnraum länger als ein Jahr leer steht und nach KdU-Richtlinie (in Bearbeitung) vermietet wird.

Wie hoch ist die Mietzahlung, wenn ich geeigneten Wohnraum zur Verfügung stelle?

Antwort: Angemietet werden bezugsfertige Wohnungen nach KdU-Richtlinie.

Kann ich Wohnraum für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen?

Antwort: Mietverträge werden unbefristet abgeschlossen, eine Anmietung für ein ¼ Jahr ist nicht praktikabel.

Wenn ich Wohnraum zur Verfügung stelle, kann ich mir die Menschen aussuchen, die dort wohnen?

Antwort: Der Landkreis ist Mieter und stellt den Wohnraum den Asylbewerbern zur Verfügung, eine Auswahl ist nicht möglich.

Anmerkungen:

Die Fragen bzw. deren Beantwortung beziehen sich auf »normalen« nicht ausgestatteten Wohnraum.

Dies sind nicht in jedem Fall die Antworten auf

  • Vorübergehende Nutzungen bzw. Anmietungen von Ferienobjekten, Ferienwohnungen, Pensionen und zeitweilige Nutzungen von Objekten der Jugendarbeit.

Wie ist die Aufnahme von Flüchtlingen im Landkreis organisiert?

Zunächst ist das Amt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten (AMF) zuständig. Alle Flüchtlinge werden nach ihrer Ankunft in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EA) untergebracht. Dort werden die Flüchtlinge registriert.

Das AMF und die zugeordnete Aufnahmeeinrichtung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Asylsuchende und sonstige Flüchtlinge befinden sich in Nostorf-Horst, im Landkreis Ludwiglust-Parchim.

In den drei Unterkunftsgebäuden der Aufnahmeeinrichtung können bis zu 600 Personen untergebracht werden. Asylbewerber wohnen grundsätzlich bis zu drei Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung.

Dann werden die Flüchtlinge einer der kreisfreien Städte oder einem Landkreis zugewiesen. Die dortigen Sozialämter sorgen dann für die Unterbringung in einem Flüchtlingswohnheim oder in einer der angemieteten dezentralen Wohnungen und für die Gewährung aller anderen Leistungen.

Wie viele Flüchtlinge nimmt der Landkreis auf?

Die Zahl der Flüchtlinge, die dem Landkreis zugewiesen werden, richtet sich nach der Aufnahmequote. Das Flüchtlingsaufnahmegesetz regelt die Berechnung dieser Quote. Die Quote berechnet sich aus dem sogenannten Einwohner- und dem Flächenschlüssel.

Zurzeit befinden sich etwa 1.900 Flüchtlinge und Asylbewerber in Obhut des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, aus Eritrea, der Ukraine, dem Kosovo und vielen anderen Ländern. Bis zum Jahresende werden mindestens 3.500 Flüchtlinge und Asylbewerber im Landkreis Vorpommern-Greifswald erwartet.

Da die Zahl der Flüchtlinge in M-V sich täglich ändert, werden derzeit auch nahezu täglich neue Flüchtlinge dem Landkreis zugewiesen.

Weitere allgemeine Informationen auf: