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Torgelow aus der Vogelperspektive
© Henry Beiermann / LK V-G 

Das Ehrenamt

Wer sich in den Dörfern und Städten im Landkreis Vorpommern-Greifswald umschaut, kann feststellen, dass vieles, was unsere Heimat lebens- und liebenswert macht, durch ehrenamtliches Engagement ermöglicht wird. Der Einsatz für den Verein, für Kultur und Freizeitangebote oder für Mitmenschen, die Hilfe benötigen, gehört zu dem Kostbarsten, was man geben kann.

Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von freien Trägern, Projekten, Vereinen, Initiativen oder Institutionen. Für ehrenamtliche Tätigkeit fällt ggf. eine Aufwandsentschädigung an.

Beispiele für Ehrenämter

Ehrenämter im eigentlichen Sinn sind zum Beispiel

  • Gemeinderatsmitglieder, teilweise mit dem Titel »Bürgermeister«, in kleinen Gemeinden teilweise auch der tatsächliche Bürgermeister
  • Schöffen, Handelsrichter und andere ehrenamtliche Richter, Laienrichter
  • Schiedsleute,
  • gerichtlich bestellte Betreuer,
  • Diakon mit Zivilberuf (tw. auch nebenberuflich), Kirchenpfleger, Mitglied der Kirchenverwaltung oder des Pfarrgemeinderat, Erstkommunions- und Firmkatechet,
  • Wahlkonsuln,
  • Helfer bei allgemeinen Wahlen und Volkszählungen,
  • Mitglieder von Betriebsräten, Personalräten, Mitarbeitervertretungen und Jugend- und Auszubildendenvertretungen,
  • Mitglied im Jugendhilfeausschuss oder Anstaltsbeirat,
  • Mitgliedschaft und besondere Führungsaufgaben in einer freiwilligen Feuerwehr bis zum Kreis- oder Stadtbrandrat (die Führungsaufgaben des Feuerwehrvereins, Vorstand usw., sind jedoch nur Ehrenamt im übertragenen Sinn)
  • THW-Helfer und Angehöriger des Freiwilligen Polizeidienstes,
  • beorderter Reservist,
  • Delegierte, Vertreter und Referenten in berufsständischen Körperschaften.

Im übertragenen Sinne (bürgerschaftliches Engagement) werden als Ehrenamt auch bezeichnet

  • Mitarbeiter in kirchlichen Organisationen und in Pfarrgemeinden unabhängig von dort übernommenen Ämtern,
  • Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Arbeiter-Samariter-Bunds, des Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes und anderer vergleichbarer Hilfsorganisationen,
  • Mitarbeiter der Sozialarbeit, insbesondere der offenen Jugendsozialarbeit,
  • Mitarbeiter der Jugendarbeit, insbesondere in den Jugendverbänden,
  • Amtsträger und aktive Mitarbeiter in einem Verein.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Ehrenamtsstiftung M-V.